Studiengang Gesundheitsökonomie

Gesundheitsökonomie Bayreuther Prägung. Herzlich Willkommen.

Willkommen!

Zukunftsmarkt Gesundheit.

Die Gesundheitswirtschaft ist eine der wachstumsstärksten Branchen des 21. Jahrhunderts. Doch der demographische Wandel sowie der medizinisch-technische Fortschritt in entwickelten Staaten führen zu Knappheitsproblemen.

Es werden daher Experten gesucht, die unter diesen Voraussetzungen in der Lage sind, das Gesundheitswesen in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht weiter zu entwickeln und mitzugestalten.

Hier setzt der Studiengang „Gesundheitsökonomie“ an, welcher 1998 der erste universitäre Studiengang seiner Art in Deutschland war.

 

Geballte Kompetenz.

Das fächerübergreifende Studienprogramm vermittelt fundamentales Fachwissen in Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre, im Medizinmanagement und in den Gesundheitswissenschaften.

Die Studierenden lernen sozial- und gesellschaftspolitische Probleme zu erkennen, Konzeptionen im Bereich des Gesundheitswesens zu analysieren und eigene Lösungsvorschläge für gesundheitsökonomische Fragestellungen zu erarbeiten.

 

Exzellente Rahmenbedingungen.

Die Rechts- und Wirtschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth versteht sich als moderne, forschungsorientierte Einrichtung, aber auch als studentenorientierter Dienstleister.

Exzellente Rankings über mehrere Jahre hinweg belegen diesen Anspruch eindrucksvoll.

Aufgrund der Forschungs- und Lehrerfahrung im Bereich der Gesundheitsökonomie, die bereits 1984 mit dem Wahlfach Gesundheitsökonomie begann, konnte mit dem WS 1998/1999 der bundesweit erste universitäre Vollstudiengang Gesundheitsökonomie ins Leben gerufen werden.

Die Gesundheitsökonomie in Bayreuth wird also mit langer Tradition und gleichzeitig mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen gepflegt.

 

Zahlen. Daten. Fakten.

In den einzelnen Rubriken dieses Portals finden Sie zahlreiche Informationen. Für Fragen stehen die Lehrstuhlinhaber und ihre Mitarbeiter selbstverständlich gerne auch selbst zur Verfügung.

Falls Sie etwas vermissen oder falls Sie spezielle Fragen haben, können Sie uns gerne eine Nachricht zukommen lassen.

 

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Crossing Borders:
Amerikanisch-deutsche Exkursion zu Institutionen und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen

Blick in die Praxis für Bayreuther Gesundheitsökonomen und ihre amerikanischen Gäste

Crossing Borders 2016
 

Hat die Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen noch eine Zukunft? Wie kann der Nachwuchs in der Pflege gesichert werden? Wie können innovative Arzneimittel angeboten und zugleich das Ausgabenwachstum beschränkt werden?

Mit derart komplexen Fragen, die selbst Insider des deutschen Systems vor große Herausforderungen stellen, beschäftigten sich im März 2016 dreizehn amerikanische Studenten sowie ein begleitender Professor auf Einladung der Bayreuther Gesundheitsökonomen. Organisiert von Prof. Dr. Andreas Schmid, führte die Exkursion die mit Bayreuther Studenten und Doktoranden vervollständigte Gruppe nach Bayreuth und Berlin, um die Strukturen des deutschen Gesundheitssystems kennenzulernen.

Beteiligt waren, wie schon bei den vorangegangenen zwei Besuchen in den Jahren 2012 und 2014, die gesundheitsökonomischen Partneruniversitäten in den USA: Das Department of Health Policy and Management an der UNC Gillings School of Global Public Health in Chapel Hill, das Department of Health Management and Policy der School of Public Health, University of Michigan in Ann Arbor und das Department of Health Management and Informatics an der University of Missouri in Columbia. Finanziell und logistisch unterstützt wurde das Projekt durch den Arbeitskreis für Gesundheitsökonomie und –management e.V.

An zwei Auftakttagen in Bayreuth konnten sich die amerikanischen und deutschen Teilnehmer kennenlernen und im Rahmen einer Stadtführung auch die Wagner-Stadt erkunden. In einem Einführungsworkshop auf dem Campus in Bayreuth, der durch Prof. Dr. Schlüchtermann sowie Prof. Dr. Ulrich unterstützt wurde, verschafften sich die Teilnehmer einen ersten Überblick über das deutsche System. Ab Montag besuchte man verschiedene Institutionen und Entscheidungsträger des deutschen Gesundheitswesens und konnte viel über die grundsätzlichen Strukturen und Probleme sowie aktuelle Diskussionen erfahren:

Im Klinikum Bayreuth wurde man von der Bayreuther Gesundheitsökonomin Dr. Carolin Köhler empfangen und durfte unter anderem einen Blick in die Abläufe der Pathologie werfen. Der Besuch beim Medizinprodukthersteller Raumedic war ebenso interessant – insbesondere durch die Verbindung zu den USA, da das Unternehmen erst kürzlich in North Carolina einen zusätzlichen Standort eröffnet hat.

Anschließend ging es weiter nach Berlin. Neben Kassenärztliche Bundesvereinigung, IGES-Institut und GKV-Spitzenverband, stand auch ein Besuch beim Bundesministerium für Gesundheit auf der Agenda.

Ein Rundgang im Evangelischen Geriatriezentrum Berlin (EZGB) vermittelte den amerikanischen Studenten auch eine Vorstellung über die Probleme im Zusammenhang der aktuellen Pflegereform. Viele interessante Vorträge und Diskussionen wie zum Thema „Big Data im Gesundheitswesen“ von Elsevier Analytics rundeten das Programm ab.

Aus Sicht der Studenten des Studiengangs Gesundheitsökonomie stellt der jährliche Austausch eine wertvolle Möglichkeit dar, den Blick in die Praxis mit einem Austausch zwischen den Kulturen zu verbinden und wichtige Erfahrungen zu sammeln.

letzte Änderung: 03.06.2016 15:30 · drucker Diese Seite drucken · Impressum / Haftungsausschluss · Sitemap